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  • Aug 27, 2010
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Zu Ihrer Marketingplanung 2011

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel – immer das große Ziel vor Augen haben!

Die Hauptsaison läuft (und das hoffentlich gut), die Urlaubszeit in den Unternehmen entsprechend auch – und wenn alle wieder da sind, beginnt die Planung für das kommende Jahr. Ab August starten die Besprechungen zur Budgetverteilung und der strategischen Ausrichtung der Kommunikation – erfahrungsgemäß recht zaghaft, um dann so gegen Ende Oktober in stilvoller Hektik festgezurrt zu werden. In vielen Fällen ist dann nicht mehr genügend Zeit, um alle Abteilungen des eigenen Unternehmens vernünftig zu involvieren – geschweige denn, externe Dienstleister mit ihrem speziellen Know-how in die Planungen mit einzubeziehen. Dabei kann gerade dies Zeit und Geld sparen.

Hier die sinngemäße Wiedergabe eines Dialogs aus dem vergangenen Jahr:

– „Marketingplanung 2010? Wir vertrauen auf unseren Maßnahmenkatalog – mit dem können wir total flexibel auf alle Eventualitäten des Marktes reagieren.“

– „Das nenn‘ ich mal innovativ. Aber was ist mit Meilensteinen oder einem Grundgerüst, an dem die Markenbildung und die Regelkommunikation aufgehängt ist?“

– „Brauchen wir nicht. Wichtiger ist uns die Flexibilität.“

In Zeiten der schwindenden Budgets, der Krise und der zunehmenden Zeitknappheit ist Flexibilität bestimmt ein hohes Gut. Eine Marketingplanung allerdings ohne konkrete Maßnahmen, geschweige denn einiger wirklich wichtiger Meilensteine zu verabschieden, ist in vielerlei Hinsicht gefährlich: Nicht nur, dass Aufgrund der nicht vorhandenen konkreten Planung womöglich der Überblick verloren geht – aufgrund des flexiblen (sprich: zeitnahen oder gar hektischen) Einsatzes der einzelnen Maßnahmen ist es für die umsetzende Agentur auch wesentlich schwieriger, die Deadlines in der gewohnten und gewünschten Qualität zu halten. Gute Kreation braucht ihre Zeit. Auch budgetär ist diese Herangehensweise eher kontraproduktiv, da Personal- und Produktionskosten aufgrund der Zeitknappheit stärker ins Gewicht fallen als bei längeren Planungsphasen.

Hier also ein Plädoyer dafür, dass Sie Ihre Agentur in die Planung einbeziehen. Und dies nach Möglichkeit so früh wie irgend möglich. Denn die Marketer in den Unternehmen profitieren nicht nur vom Know-how der Agenturen, oftmals können Agenturen auch neue Ansätze liefern, die im eigenen täglichen Einerlei oder durch die bestehende Betriebsblindheit womöglich gar nicht erkannt würden. Denn – das sollten Sie nicht vergessen – eine Agentur hat in der Regel weitere Kunden neben Ihnen, mit denen wahrscheinlich andere Kanäle bespielt werden und Sie somit vom Erfahrungsschatz so ganz nebenbei extrem profitieren können.

Die Bereitschaft dazu ist bei vielen Entscheidern recht dünn. Aus vielerlei Gründen: Entweder wird der Agentur (sofern sie nicht zu den TOP 50 gehört) diese konzeptionelle Arbeit nicht zugetraut, die Verantwortlichen auf Kundenseite sind zu eitel, betrachten die Marketingplanung als Betriebsgeheimnis oder haben sie Angst davor, eigenes fehlendes Know-how gegenüber Dienstleistern offenlegen zu müssen. Unter den Strich sind alle diese Argumente haltlos, wenn man die Loyalität des/der Verantwortlichen und der Agentur gegenüber dem Kunden (also des Betriebs) wieder an erste Stelle stellt. Und wenn das Verhältnis zwischen Marketingabteilung und Agentur so ist, wie es sein sollte – nämlich ein vertrauensvolles Miteinander – dann kann die enge Zusammenarbeit auch bei der Marketingplanung nur Vorteile haben. Und das zahlt sich für alle aus. Denn so macht die Arbeit auch noch mehr Spaß!

Erzählen Sie – wie halten Sie es in Ihrem Unternehmen mit der Planung? Arbeiten Sie gut mit Ihrer Agentur zusammen? Selbstverständlich können Sie Ihre Kommentare vollkommen anonym posten!

Author: Jörn Wehmeyer

1 Comment

  1. […] Kommen Sie zu sich, lernen Sie Ihre Pappenheimer kennen und richten Sie Ihre Kommunikation und Marketingplanung an deren Gewohnheiten und Bedürfnissen aus – vergessen Sie den Rest erstmal! Dann muss es […]

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