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  • Jul 13, 2010
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Reisen planen mit Facebook-Freunden

Langsam wird Social Media Marketing richtig interessant. Die neue Applikation „Tripfriends“ verbindet TripAdvisor mit Facebook und ermöglicht es den Nutzern so, bei der Reiseplanung von den Erfahrungen der eigenen Freunde zu profitieren. Ein erster Schritt in eine neue Ära der Reiseplanung – und eine Herausforderung für Destinationen und Hotels, der sie sich kaum mehr entziehen können.

Logge ich mich also über TripAdvisor auf Facebook ein und interessiere mich bspw. für das Reiseziel „London“, bekomme ich mit den Suchergebnissen eine Liste geliefert, aus der hervorgeht, welcher meiner FB-Freunde schon in London war, aus London kommt oder sogar gerade in London ist – sprich: mich kompetent zu dieser Destination beraten kann. Mithilfe eines Klicks kann ich so einzelnen (oder allen) London-Kennern Fragen zum Reiseziel stellen, Tipps einholen etc. Grundlage bildet die enorm erfolgreiche FB-Applikation „Cities I’ve visited“ – eine virtuelle Landkarte, auf der man vergangene/potentielle/Lieblings-Reiseziele eintragen und so den Freunden mitteilen kann.

Ob Reiseplanungen durch diese „Insider-„Infos beeinflusst werden? Aber holla! Denn Studien belegen, dass Menschen Informationen zu Destinationen am liebsten von Leuten beziehen, die sie selber kennen und das Reiseziel gut kennen oder sogar dort leben. Ist ja logisch. Mit dem Wert und der Glaubwürdigkeit dieser persönlichen Informationen für den Einzelnen kann professionelle Werbung nicht mithalten, da kann sie noch so teuer und ausgefuchst sein.

Was lernen wir? Social Media nimmt immer direkteren Einfluss auf die Reiseplanung und -buchung. Höchste Zeit, dass Hotels und Destinationen ihrerseits direkteren Einfluss auf Social Media nehmen.

Reinhard Lanner hat sich dieser Thematik einmal ausführlicher gewidmet und damit eine deutsche Version des aktuellen Blog-Artikels von William Bakker geliefert.

Author: Daniela Kämmerer

Marketing-Konzeption, Strategie, Beratung, Kooperationen

2 Comments

  1. Steffie sagt:

    Wird sich das bei allen Altersschichten durchsetzen? Oder ist das nur für die kommende Generation zu erwarten? Gruß

  2. Natürlich sind die kommenden Generationen von diesen und zukünftigen Entwicklungen besonders betroffen. Der Umgang mit Social Media ist gerade für diese immer selbstverständlicher – entsprechend wird sich auch eine solche Applikation leichter in den heute jüngeren Zielgruppen verbreiten lassen.

    Man kann aber davon ausgehen, dass unter den knapp 8,5 Millionen Facebook-Benutzern, die die Applikation „Cities I’ve Visited“ monatlich nutzen (und somit auch als TripFriends-Nutzer in Frage kommen), bei weitem nicht nur die „Jüngeren“ vertreten sind, da sich das Phänomen Facebook und die entsprechende Offenheit gegenüber diesen neuen Technologien schon heute über eine enorm breite Altersspanne zieht (Durchschnittsalter der FB-User: 39 Jahre).

    Insofern würde ich sagen: Wenn sich diese Form der Reiseplanung durchsetzt, dann auch über eine sehr breite Altersgruppe hinweg, wobei die 15- bis 30-Jährigen (zunächst) sicher überproportional vertreten sein werden.

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