Werben nach Stripperinnen-Art
Vor einer Weile ist uns dieser Artikel auf Marketing-Blog.biz über den Weg gelaufen, in dem ging es um die Werbetechniken von Stripperinnen und dem, was Marketer daraus lernen können. “Nicht wenige Werber nennen „präsentieren“ – „vortanzen“, heißt es dort. “Und geht es in einer Präsentation nicht darum, blank zu ziehen?” Irgendwie stimmt das schon. Ich bin jetzt nicht ständig in Stripclubs, die Parallelen liegen aber auf der Hand.
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Die Idee war, einen Artikel über typische ungenutzte Marketingkanäle zu schreiben. Dinge, die Sie einfach und kostenlos für Ihre Kommunikation nutzen könnten, die meist aber übersehen werden. Wie zum Beispiel Ihre Telefonwarteschleife. Doch je länger ich über diese Warteschleifen-Geschichte nachgedacht habe, desto mehr wollte ich diesen ganzen Artikel der Telefonwarteschleife widmen. Zu schmerzhaft ist es zu sehen, dass so viele Unternehmen noch immer nicht richtig über “Für Elise” hinaus gekommen sind, und damit sich selbst und anderen ständig Leid zufügen. Und Elise selbst würde sich im Grabe umdrehen, wenn sie hörte, dass dieses ihr gewidmete Stück heutzutage vor allem verzerrt über blechern klingende Telefonanlagen wiedergegeben wird. Also – Telefonwarteschleifen sind generell unterbewertet und werden viel zu häufig vernachlässigt. Und dabei können Sie soviel!
Hören Sie die Wellen am Meer? Die Kuhglocken auf der Alm? Den italienischen Eisverkäufer? Vielleicht auch Ihre Kinder, die nach Ihnen rufen, um schnell die Sandburg zu befestigen? Erwischt! Das Kino im Kopf funktioniert tatsächlich, weil die menschliche Phantasie eine unglaublich starke Kraft ist. Ich muss nicht alles gesehen haben, um mir ein Bild zu machen. Wie sonst hätte Karl May so anschaulich den Wilden Westen beschreiben können, ohne jemals dort gewesen zu sein? Und von Jules Verne ist auch nicht bekannt, dass er tatsächlich die Weltmeere in einem U-Boot bereist hätte.